Gästebuch

Herzlich willkommen auf der Homepage von Rolf M. Filippi (mit weiteren Gedichten seit dem 02.08.07)



Rolf M. Filippi
geb. am 1. August 1951
in Ladenburg am Neckar

Der Titel: "Die Zeit ist reif für Veränderung"

ist das zweite Werk des Autors
Inhalt: Gedichte über diverse Themen unserer Zeit laden dazu ein den Alltag hinter uns zu lassen und einzutauchen in eine Welt der Gefühle. Getreu dem Wahlspruch "Bei Filippi sehen wir uns wieder" hält er uns mit verständlichen Worten einen Spiegel vor, der den einen oder anderen veranlassen sollte sich mit unbequemen, gelegentlich schmerzhaften Wahrheiten auseinander zu setzen.
Der Gedichteband beinhaltet 106 Gedichte und eine Kurzgeschichte auf 150 Seiten.

Preis: 10,80 Euro


Der 1. Titel: "Bei Filippi sehen wir uns wieder"

beinhaltet Erzählungen über den Werdegang eines kleinen Jungen in den fünfziger Jahren bis hin zur Gegenwart.
295 Seiten kurzweilige Geschichten die einladen zum Erinnern und zum Träumen, die aber auch gelegentlich den Finger in Wunden legen um auf Missstände hinzuweisen, die unser Leben auf negative Weise beeinflussen.

Preis: 12,40 Euro


Kontakt und / oder Bestellung:

per Telefon: 06203 / 181009

sowie über folgende E- Mail Adressen möglich.

Rolf.M.Filippi@t-Online.de

Don-Filippo@web.de


Ich danke Euch für den Besuch auf meiner Homepage und wünsche Euch alles Gute.

Rolf M. Filippi

Im Anschluss ein paar Gedichte aus meinem
Gedichteband.


Ein neuer Tag

Der neue Tag
gerade erst geboren
lauert
wie ein sprungbereites Tier.
Er hat auch mich
als Opfer auserkoren,
doch ich wache,
dass ich mich
nicht ohne Ziel
an ihn verlier.

Sonst werde ich
zur leichten Beute,
zum Spielball
von Veränderung und Zeit,
nach diesem Sprung
vom Gestern
hin zum Heute,
zu dieser
bisher unberührten
neuen Wirklichkeit.


Schwarze Engel

Kalt weht der Nachtwind übers Land,
der Boden ist längst tief gefroren.
Schmerzhaft habe ich erkannt,
hab alles was mir wichtig war verloren.

Ich stehe vor den Scherben meines Lebens.
Kälte legt sich wie ein Schatten auf mein Herz.
Alles Hoffen war vergebens.
Mir ist nichts geblieben als der Schmerz.

Als Antwort finde ich auf meine Fragen,
nur Tränen die ungesehn versiegen.
Kann ich dieses Leid ertragen?
Und Gefühle die im Sterben liegen?

Wie ein Engel, ganz in Schwarz gekleidet,
schürt das Schicksal die Schmerzen dieser Welt,
weil es alle um ihr Glück beneidet,
deren Hand die eines andern hält.

Schwarze Engel die das Elend schüren,
Herzen die durch Hass zu Eis gefroren,
Gefühle die nur Lust am Schmerz verspüren
und sich ganz tief in unsere Seelen bohren.

Sie sind dabei sich stetig zu vermehren,
mit Gesichtern ohne Lächeln, hart wie Stein.
Wenn wir uns nicht dagegen wehren,
beginnen wir schon bald wie sie zu sein.



Schwermütig

Die Worte fielen
wie letzte
leblose Blätter
von den
herbstlichen Bäumen.
Es ist vorbei.
Das gemeinsame Träumen
ist zu Ende.
Der rauhe Wind
des Abschiednehmens
pfeift schwermütige Lieder
durch das nackte Geäst,
dessen
was einmal Liebe war
und das Knacken
von trockenen Zweigen
klingt verdächtig
nach Einsamkeit.



Haltbarkeit

Die Beziehung
war am Ende,
das Haltbarkeitsdatum
längst abgelaufen.
Die Gefühle waren
zu lange eingefroren.

Erste
Gefrierbrandflecken
auf der Seele zeigten,
ein Auftauen
um in alter Frische
neu zu beginnen
kam zu spät.


Gestrandet

Wie von einer Welle
an den Rand des Daseins gespült,
geh ich auf der Stelle.
Habe lange nicht mehr das Gefühl
des einander nah seins gefühlt.
Scheinbar verloren,
in eine Welt die ohne Liebe ist geboren,
wo es normal ist,
dass man seinen Nächsten vergisst.
Wo sind sie,
denen als Freund ich genehm war,
mit offenem Ohr,
wenn es ein Problem gab?
Weiß nicht wann ich sie verlor.

Wie von einer Welle hinweg gespült,
in ein fernes Irgendwo,
habe ich mich noch niemals
so einsam gefühlt.
Meine Gedanken sind überall
und nirgendwo
am Rande
einer egoistischen Gesellschaft gelandet.
Ich geh auf der Stelle.
Es war alles vergebens.
Bin am Ufer des großen Meeres
der Vergessenheit gestrandet,
als einsame Welle
im Strom des Lebens.


Mutlos

In den frühen Morgenstunden
lag mitten auf der Strasse
ein Gesicht,
wie festgetreten
und geschunden,
traurig, einsam, fern dem Licht.

Ich setzte schweigend mich daneben
und sah es an,
es sah zurück.
In seinen Augen
war kein Leben
in diesem kurzen Augenblick.

Es hatte allen Mut verloren,
als ob es
voller Sorgen wär`.
Das Morgen,
es schien totgeboren,
als gäb`es keine Hoffnung mehr.

Es kam kein Wort
aus meinem Munde,
doch was ich sah
das kam bekannt mir vor,
in dieser frühen Morgenstunde,
als ich fast mein Gesicht verlor.

Da saß ich scheinbar zu nichts nütze
und sah
mein eigenes Gesicht,
als Spiegelbild
in einer Pfütze,
traurig, einsam, fern dem Licht.

Die Nacht in ihren letzten Zügen,
am Horizont
das Morgenrot,
warum sollt` ich
mich selbst belügen,
am liebsten, dacht` ich, wär` ich tot.

Ich spürte wie mein Herz erbebte.
War es Hoffnung,
war es Lebensmut?
War es Feigheit
dass ich weiterlebte?
Als Antwort wär`wohl jedes gut.


Erkenntnis

Ich steh am Fenster.
Es ist offen
wie die Zukunft,
die ohne erkennbare Ziele
vor mir liegt.

Schneeflocken
schweben
zur Erde,
lautlos,
weich und zart.

Vorsichtig
atme ich
das Schweigen ein.

Es ist kalt
und feucht
wie meine Tränen.

Hoffnung
hat ein
anderes Gesicht.

Die Zeit ist reif.
an meinem Leben
einiges zu ändern.


Alles bekommt einen Sinn

Ich steh am Fenster.
Träge fließt der Neckar vorüber,
stetig wie die Zeit.
Sekunden - Minuten - Stunden - Tage -
Wochen - Monate - Jahre.
Die Zeit fließt an mir vorüber
und ich frage mich nach dem Sinn.
Das Wasser des Neckars
fließt in den Rhein,
dann hin bis zur See,
mit Ebbe und Flut, den Gezeiten.
Die werden bestimmt durch den Mond
und der betrachtet in klaren Nächten
in den Wassern sein Spiegelbild.

Ich gehe hinab an das Ufer,
sehe in dem Wasser auch mein Spiegelbild.
Es fließt nicht mit den Wellen,
so lange ich an einer Stelle steh.
Die Wellen gehen auf und nieder,
ziehen weiter zur See,
wo Ebbe und Flut regieren.
Ebbe und Flut heißt Gehen und Kommen,
Kommen und Gehen.
Leben heißt Veränderung,
immer wieder Veränderung.
Auf und Ab,
Kommen und Gehen,
Gehen und Kommen.
Ich überdenke mein Leben
und alles bekommt einen Sinn.


Ein neuer Anlauf

Auf dem Weg des Lebens
gestrauchelt,
gefallen,
mutlos liegen geblieben.
Verzweifelt
auf Hilfe gewartet.
Vergebens
das Hoffen.
Aufgestanden.
Erste mühsame Schritte
im Nebel des Daseins.
Orientierungslos,
auf der Suche
nach neuen Wegen.
Wir können sie finden,
wenn irgendwo Ziele
und sei es
nur schemenhaft,
erreichbar erscheinen.
Wenn die Hoffnung
sie zu erreichen,
uns Mut macht
und
im günstigsten Fall,
Flügel verleiht.


Das war eine kleine Auswahl aus meinem
Gedichteband

"Die Zeit ist reif für Veränderung"


Das Gefühlsleben ist oft ein Irrgarten, für nach Orientierung suchende Seelen. Die Phantasie kann als Weg dienen, der zum Ausgang führt und somit den Blick für neue Horizonte öffnen.
Wenn ich Euch als Menschen erreiche, die nachempfinden können welche Gefühle und Gedanken meinen Gedichten zu Grunde lagen,
haben wir etwas gemeinsam

Lasst mich über das Gästebuch wissen wie Euch das Gelesene gefallen hat.
Ich würde mich darüber sehr freuen.

Im Voraus herzlichen Dank

Rolf M. Filippi


Ladenburg den 31. Januar 2005


Neue Einträge ab 2.08.07

Nur ein Gedanke

Nachtblauer Himmel,
Weitsicht erlaubend,
ein achtel Mond,
schmale Sichel.
Sterne blinken
weit verstreut.

Der Mond mäht
mit leuchtender Klinge.
Sternschnuppen fallen
Wünsche gewährend,
lautlos zur Erde.

"Nur ein Gedanke"
Damit der Horizont
nicht das
Ende bedeutet.

"Phantasie"
heißt die Freikarte,
die uns weit
hinter den Horizont
blicken lässt.

Gelegentlich
mit abenteuerlich
anmutenden Träumen,
bis die Realität
die Karte entwertet
und dadurch
unbrauchbar macht.


Ein neuer Tag

Der neue Tag,
gerade erst geboren
lauert
wie ein sprungbereites Tier.

Er hat auch mich
als Opfer auserkoren,
doch ich wache,
dass ich mich
nicht ohne Ziel
an ihn verlier.

Sonst werde ich
zur leichten Beute,
zum Spielball
von Veränderung und Zeit,
nach diesem Sprung
vom Gestern
hin zum Heute,
zu dieser
bisher unberührten
neuen Wirklichkeit.

Elfen

Zarte Nebelschwaden tanzen
früh am Morgen,
bei der Brücke
auf des Wassers Oberfläche
gespensterhaft im Kreis.
Elfen gleich,
wie Fabelwesen,
in Gewändern
aus hauchdünnem Weis.

Die Sonne stemmt sich
über die Hügel.
Alles erstrahlt
im rötlichen Glanz.
Es ist, als ob Scheinwerfer
die Bühne beleuchten.
Die Elfen wiegen sich
beim Tanz.

Menschen kommen
über den Steg,
begleitet von Möwengeschrei.
Der Tag kommt mit Macht,
vertreibt die Reste der Nacht,
schon ist der Spuk vorbei.

Während die Sonne
den Tag erhellt,
eilt ein Mädchen vorüber,
im Laufschritt.
Die Elfen warten
in der Geisterwelt,
auf ihren nächsten Auftritt


Heimliche Träume

Blondes lockiges Haar,
rehbraune Augen,
schlank wie eine Gazelle
und genau so anmutig.

So manches Mal
träumte ich
verbotene Träume.
Ein schlechtes Gewissen
hatte ich dabei nie.

Warum auch?

Es war
wie ein Film
in dem
wir
die Hauptrollen
spielten.

Die Phantasie
hatte
die Regie
übernommen
und sich dabei
jegliche
Freiheit erlaubt.


Befreit

Die Nacht
war
wie ein befreiendes
Atem holen
nach einer
sauerstoffarmen Zeit.
Gierig
nahmen wir sie
in uns auf,
nahmen dabei
in Kauf,
dass sie uns
um den
kommenden Tag
brachte.

Die Kissen,
zur Mittagszeit,
noch immer zerwühlt,
fast kunstvoll
wie Accessoires,
um unsere
nackten Körper
platziert,
spiegelten wider,
wie Lieben
von Ängsten
befreien kann.


Selbstlos

Der Körper
einer schönen Frau
kann zart wie eine Geige sein.
Er lädt zum musizieren ein.
Der Eine,
irgendwo Genie,
spielt längst schon eine Melodie,
wo andere
mit schweren Tatzen,
nur lüstern an den Saiten kratzen,
zur Befriedigung
der eigenen Lust.
Was dabei bleibt ist oft nur Frust.
Nur wo Gefühle
und Gedanken,
sich um die gleichen Ziele ranken,
bis sie sich schließlich
sanft umfassen,
kann man Seelen baumeln lassen,
kann man ein bisschen
Glück verschenken
ohne nur an sich zu denken.